Mittwoch, 5. September 2018

Artville 2018



Dieses Jahr war ich auf dem Artville mit einem Wandbild vertreten. „Das MS ARTVILLE versteht sich nicht als gewöhnliche Ausstellung mit weißen Wänden und fertigen Kunstwerken, sondern als Open-Air-Galerie im Spannungsfeld zwischen Hafenindustrie, kultureller Vielfalt und künstlerischem Underground.“ Meine „Spiegelselfies“ haben hier auch einen schönen Platz direkt am Dancefloor „Nest“ erhalten. Vielen Dank dafür an David für die große Hilfe und an Rudi für das Vertrauen.


Donnerstag, 9. August 2018

"GegenFoto" am Strand von Amrum

"Badest du schon oder guckst du noch Kunst?

Da stehen die Drei und fotografieren sich selbst – im Urlaubsmodus, mitten am Stand. „Wenn man draufguckt, könnte man aber auch denken, dass man selbst fotografiert wird. Ich finde diese Interaktion spannend“, sagt der Künstler René Scheer, der das Graffiti am Nebeler Strand ans Café Knülle sprühte. Die Aktion ist Programmteil des Amrumer Kunstvereins, der, klein und agil, immer wieder Kunst an den Strand holt, jenseits von Muscheldekor und Strandhafercharme."

Zum ganzen Artikel von  Undine Bischoff  in den Amrum-News geht es hier lang.


Dienstag, 10. Juli 2018

Farbflut-Festival 2018 in Lemwerder/Bremen

Farbflut-Festival 2018

Über 200 regionale, überregionale und internationale Künstler*innen aus Street Art, Malerei und Graffiti haben im Juni gemeinsam auf einem Kilometer Länge die längste Freiluftgalerie in Deutschland gestaltet.

Während die verschiedenen Künstler*innen ihre Werke an die Deichwand anbrachten, waren alle Besucher eingeladen, diesen Prozess zu begleiten und zu verfolgen. Die Deichpromenade direkt an der Wand bat die Möglichkeit zu flanieren, zu beobachten und ins Gespräch zu kommen.

Danke für ein grandios organisiertes Wochenende und ein unvergessliches Erlebnis!

Alle Infos: www.farbflut.info





 


Donnerstag, 19. April 2018

100 Meter Hamburg in der Xpon-Art Gallery

Meine Arbeit "100 Meter Hamburg" in der Ausstellung "Vermessen" in der Xpon Art Galerie - z sehen noch bis zum 29. April - immer 18 bis 21 Uhr, Respoldstraße 45.


Sozialstrukturen einer Stadt können vermessen werden. So wird in Hamburg regelmäßig ein Stadtteilatlas erstellt, der zum Beispiel die Bevölkerungsstruktur der Viertel in arm und reich einteilt. Dabei kommt heraus, dass in den Stadtteilen Rothenburgsort und Billbrook im Schnitt die meisten Szialhilfeempfänger leben. Dagegen leben in den Elbvororten sowie im Alstertal und den Walddörfern am wenigsten Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Poppenbüttel und Rissen sind bei einer anderen Erhebung, die Teile der Stadt mit den ältesten Bewohnern. Die "jungen Stadtteile" sind Billbrook, Neuallermöhe, die Veddel und St. Pauli. Welche Auswirkungen diese sozialen Strukturen haben sieht man nach aufwendigen Erhebungen an Kaufverhalten, Autoanmeldungen oder der Größe der durchnittlichen Wohnung in Bezug auf die dort lebenden Menschen.


Welche Vermessung gibt es aber, die auf der einen Seite die Bevölkerung selber zu Wort kommen lässt und auf der anderen Seite öffentlich zugänglich ist. Die Erhebung der folgenden künstlerischen Arbeit bezieht sich auf jeweils 100 Meter in 10 verschiedenen Hamburger Stadteilen. Erhoben werden individualisierte oder seltene Wlan-Namen in den jeweiligen 100 Metern Strecke. Die Grundannahme ist, dass Unterschiede erkannt werden können und vielleicht sogar in welchem Stadtteil die Erhebung stattgefunden hat. Nicht erhoben werden häufige und automatisch generierte wlan-Namen wie zum Beispiel Fritzbox, Vodafone, Freifunk, WilhelmTel oder O2. Durch die Annahme, dass Wlan-Namen in den meisten Fällen spontan gewählt werden (wer hat sich vor dem Einrichten des Wlans schon Gedanken über den Namen gemacht?) bereichert die Interpretationsmöglichkeit.

Die künstlerische Ausarbeitung wurde bei der Ausführung der Arbeit bewusst als Kontrast zu der modernen (Büro) Technik gesetzt. Die Wlan-Namen wurden dabei mit Schreibmaschine auf A6-Karteikarten geschrieben. Die erhobenen Stadteile sind Steilshoop, St. Pauli, Ottensen, Grindelviertel, Generalsviertel, Övelgönne, Harburg, Finkenwerder, Münzviertel und Winterhude.